“Pflasterklinker für Terrassen und Demonstrationen„

Was sind Pflasterklinker?

Pflasterklinker sind zunächst einmal Klinker – ganz einfach. Und Klinker bestehen, wie wir hier ausführlich beschreiben, aus gebranntem Ton.

Nun gibt es natürlich deutliche Unterschiede zwischen Klinker und Klinker. Klinker und Backsteine sind alte Baumaterialien, sodass es hiervon viele Variationen gibt. Die Vielfalt ist in etwa so groß wie bei Kuchen. Omas Kuchen ist anders als der selbst verbrannte Kuchen. Die offensichtlichsten Unterschiede bei Klinker betreffen die Farben und Formate, gehen aber deutlich darüber hinaus.

Je nach Zusammensetzung und Brenntechnik sind Klinker unterschiedlich hart und nehmen unterschiedlich stark Wasser und Feuchtigkeit auf – wie beim Kuchen eben…

Als Faustformel kann man sagen, dass Klinkersteine umso weniger Wasser aufnehmen, je heißer sie gebrannt werden. Aber auch das ist nicht die ganze Erklärung.

Bei sehr hohen Temperaturen zwischen 1100 bis 1300 °C  tritt die sogenannte Sinterung ein. Das Grundmaterial wird dabei stark verdichtet; der Stein schrumpft dabei tatsächlich, verliert deutlich an Volumen und wird fester. Dabei schließen sich die Poren im Material, was wiederum dazu führt, dass der Stein weniger Wasser aufnehmen kann. Zusätzlich kommt es bei den hohen Temperaturen zu Schmelzungen. Quarzsande und Kalk im Stein verschmelzen zu Glas, was ihn noch robuster gegen Witterungseinflüsse macht als er es eh schon ist. Sehr schön kann man solche Schmelzungen bei unserem Klinkerriemchen Mediterran Limone sehen.

Jetzt sind wir bei den Pflasterklinkern angelangt. Diese müssen starke Belastungen aushalten und sind ständig Wind und Wetter ausgeliefert. Als Pflasterklinker kommen daher nur hart (und heiß) gebrannte Klinker in Frage.
Durch die geringe Wasseraufnahme sind diese Steine absolut frostfest, was gerade in unseren Breiten ein wichtiges Kriterium ist.

So mancher Kuchen erfüllt diese Kriterien natürlich auch…

 

Pflasterklinker